Orchesterdirigenten

© Marie Liebig

Hossein Pishkar

Student, Robert Schumann Hochschule Düsseldorf

Hossein Pishkar ist Gewinner des international ausgestragenen Deutschen Dirigentenpreis 2017. Im gleichen Jahr wurde ihm der Ernst-von-Schuch-Preis verliehen. Er absolvierte ein Kompositionsstudium in Teheran und kam 2012 nach Deutschland, um an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Orchesterleitung bei Prof. Rüdiger Bohn zu studieren. Im Rahmen seiner Ausbildung konzertierte er mit den Bergischen Symphonikern, der Rumänischen Staatsphilharmonie Satu Mare und dem Hochschulorchester der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Er war bis 2015 Chefdirigent des Concerto Langenfeld. Im Iran gastierte er u.a. beim Teheraner Jugendorchester und beim Orchester der Teheraner Musikschule. Darüber hinaus konzertiert er regelmäßig als Tar-Spieler mit einem traditionell-iranischem Musikprogramm. Im Rahmen des Warschauer Herbstes 2015 war er Assistenzdirigent beim European Workshop for Contemporary Music. Als „Conductor-in-Progress" assisitiert er in der Spielzeit 2015/16 dem Chefdirigenten Daniel Raiskin beim Staatsorchester Rheinische Philharmonie in Koblenz und leitet eigene Konzerte. Eine Assistenz führte ihn 2016 zur Jungen Deutschen Philharmonie, wo er die Vorproben für Bergs „Lulu und für die Uraufführung von Saunders „Still" übernahm. 2017 assistierte er Thomas Gabrisch bei der Produktion von Haydns „Die Welt auf dem Monde“ mit Orchester und Sängern der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und übernahm mehrere Vorstellungsdirigate. Darüber hinaus assistiert er 2018 Hermann Bäumer am Staatstheater Mainz bei der Neuproduktion von Verdis „Don Carlos. Gastdirigate führen ihn in der nächsten Zeit zum WDR Sinfonieorchester, zum Gürzenich-Orchester Köln und zu den Duisburger Symphonikern.

Hossein Pishkar wurde 2015 in die Förderung des Dirigentenforums aufgenommen. Er nahm an Kursen bei Reinhard Goebel, Marko Letonja, Nicolás Pasquet und Mark Stringer teil.