Bewerbung

© Aldo Luud

Bewerbung Chordirigent*innen

Informationen zum Auswahlverfahren 2021

Stand: 19.10.2020, Änderungen vorbehalten

Zulassungskriterien

Für das Auswahlverfahren 2021 sind Dirigent*innen des Jahrgangs 1992 und jünger zugelassen, welche die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen bzw. in Deutschland arbeiten oder studieren.

Die Anmeldung zum Auswahldirigieren des Dirigentenforums erfolgt ausschließlich online.

Die Bewerbung kann nur berücksichtigt werden, wenn sie inkl. der Video-Aufnahme/n bis zum 2. Januar 2021 vorliegt.

Zulassung zum Auswahldirigieren

Eine Fachjury entscheidet auf Grundlage der eingereichten Bewerbungsunterlagen über die Zulassung zum Auswahldirigieren. Für die Online-Bewerbung sind folgende Hinweise zu beachten:

Einzureichen ist neben den biografischen Angaben mindestens eine aktuelle Videoaufnahme von ca. 15 Minuten Länge, auf welcher der/die Bewerber*in als Dirigent*in zu sehen sind (keine Rückenansicht!).

Auf der Video-Aufnahme sollten, wenn möglich, zwei a cappella Werke sowie Ausschnitte aus einem chorsinfonischen Werk sein.

Aufnahmen aus Klavierproben sind nicht zugelassen.

Nach Absenden der Online-Anmeldung können die Daten nicht mehr korrigiert werden. Der/Die Bewerber*in erhält automatisch eine Bestätigung per Email mit allen eingereichten Angaben.

Das Ergebnis der Vorauswahl wird den Bewerber*innen bis spätestens drei Wochen vor dem Auswahldirigieren mitgeteilt.

Gegen die Entscheidung der Jury ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

 

In Kürze wird hier der Link zur Anmeldung zum Auswahldirigieren frei geschaltet.

 

 

Auswahldirigieren 2021 – Termin und Programm

Das Auswahldirigieren findet vom 17. bis 18. April 2021 in Regensburg mit dem Neuen Kammerchor der HfKM Regensburg statt.

1. Durchgang:

Es ist ein Werk aus jeder Gruppe vorzubereiten sowie das Pflichtstück:

Werkgruppe 1:
Johann Hermann Schein: „Herr, laß meine Klage für dich kommen“ Carus
Johann Sebastian Bach: Fuge „Der aber die Herzen forschet“, aus „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ BWV 226 Möseler

Werkgruppe 2:
Josef Gabriel Rheinberger: „Kyrie“, aus „Cantus Missae“ in Es-Dur op. 109 Carus
Heinrich Kaminski: „Der 130. Psalm“ op. 1a Schott

Werkgruppe 3:
Wolfgang Rihm: Nr. 5, aus „Fragmenta passionis“ Universal Edition
Olivier Messiaen: O sacrum convivium Durand

Pflichtstück:
Hugo Distler: 11. Spruch „Auf, auf, der Bräutgam kömmt“, aus „Totentanz“ Bärenreiter

2. Durchgang:

Diese beiden Werke sind obligatorisch:

Johannes Brahms: Schicksalslied op. 54 Peters
W. A. Mozart: Nr. 2 „Kyrie“, aus „Requiem“ Peters

Allgemeine Hinweise zum Auswahldirigieren

Bewerber*innen können maximal dreimal am Auswahldirigieren teilnehmen.

Die zum Auswahldirigieren eingeladenen Bewerber*innen müssen vor dem Auswahldirigieren 75,- € zur Bestätigung der Teilnahme an den Deutschen Musikrat überweisen. Bei Fernbleiben vom Auswahldirigieren ohne Angabe von Gründen behält der Deutsche Musikrat die Gebühr in voller Höhe ein, die ansonsten in Höhe von 50,- € zurückerstattet wird.

Das Auswahldirigieren erfolgt nicht öffentlich in zwei Durchgängen:

1. Durchgang: A Cappella Literatur

Aus den zusammengestellten drei Werkgruppen ist von den Bewerber*innen ein Stück aus jeder Werkgruppe vorzubereiten sowie das Pflichtstück. Die Jury gibt vor Beginn eines jeden Auftritts zwei Titel bekannt, die der/die Bewerber*in mit dem Chor erarbeiten soll. Es stehen jedem/r Kandidat*in 20 Minuten Probenzeit zur Verfügung. Die Reihenfolge der Auftritte wird von der Jury vor der Veranstaltung festgelegt.

Nach Beendigung des 1. Durchgangs entscheidet die Jury über die Zulassung der Bewerber*in zum 2. Durchgang. Den Ausgeschiedenen teilt sie die Gründe für die Ablehnung mit.

2. Durchgang: Chorsinfonik

Im 2. Durchgang sind die zwei Titel obligatorisch. Die Jury bestimmt, welche Titel oder Ausschnitte der/die Kandidat*in mit dem Chor erarbeiten soll. Es steht ein/e Pianist*in zur Verfügung. Die Probenzeit beträgt je Kandidat*in 30 Minuten.

Die Einschätzungen der künstlerischen Leistungen der Bewerber*innen obliegen einer Jury. War oder ist ein Jury-Mitglied Lehrer*in eines/r Bewerber*in, nimmt er an dessen Beurteilung nicht teil. Die Jury ist berechtigt, in den Arbeitsprozess einzugreifen oder ihn abzubrechen.

Für beide Durchgänge gilt, dass kein/e Bewerber*in vor seinem eigenen Dirigat als Zuhörer im Saal anwesend sein darf.

Nach dem 2. Durchgang bestimmt die Jury diejenigen Bewerber*innen, die als Stipendiat*innen in das Dirigentenforum aufgenommen werden. Den Ausgeschiedenen teilt sie die Gründe für die Ablehnung mit. Im Einzelfall können abgelehnte Teilnehmer*innen des 2. Durchgangs, bei denen eine entsprechende künstlerische Entwicklung von der Jury prognostiziert wird, zu einer Veranstaltung des Dirigentenforums eingeladen werden.

Die Jury bestimmt auf der Grundlage ihrer Beurteilungen die Teilnehmer*innen am Förderprogramm. Gegen die Entscheidung ist der Rechtsweg ausgeschlossen.