Bewerbung

© Aldo Luud

Bewerbung Orchesterdirigenten

Informationen zum Auswahlverfahren 2019

Zulassungskriterien

Für das Auswahlverfahren 2019 sind Dirigenten* des Jahrgangs 1991 und jünger zugelassen, welche die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen bzw. in Deutschland arbeiten oder studieren. Die Anmeldung zum Auswahldirigieren des Dirigentenforums 2019 erfolgt ausschließlich online über dieses Formular.

Bewerbungsschluss: 2. Januar 2019

Auswahlverfahren

Eine vom Beirat berufene Jury entscheidet auf Grundlage der eingereichten Bewerbungsunterlagen über die Zulassung zum Auswahldirigieren. Das Ergebnis der Vorauswahl wird den Bewerbern etwa drei Wochen vor dem Auswahldirigieren mitgeteilt.

Bewerber können maximal dreimal am Auswahldirigieren teilnehmen.

Gegen die Entscheidung der Jury ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Auswahldirigieren 2019 – Termin und Programm

Das Auswahldirigieren findet vom 2.-4. April 2019 mit der Philharmonie Südwestfalen in Hilchenbach statt.

1. Durchgang:
Werkgruppe 1:
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 (4. Satz)
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 (4. Satz)
Robert Schumann: Ouvertüre „Manfred“ op. 115

Werkgruppe 2:
Ludwig van Beethoven: Ouvertüre „Egmont“ op. 84
Johannes Brahms: Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81
Johann Strauß: Ouvertüre „Die Fledermaus“
Johann Strauß: Ouvertüre „Der Zigeunerbaron“

Aus jeder Werkgruppe ist ein Werk vorzubereiten sowie das Pflichtstück:

Igor Strawinsky: Sinfonie in drei Sätzen (1. Satz)

2. Durchgang:
W. A. Mozart: Rezitativ und Arie der Donna Anna „Crudele? Non mi dir, bell‘idol mio“ aus „Don Giovanni“
Jean Sibelius: Violinkonzert d-Moll op. 47 (1. Satz)

Diese Werke sind obligatorisch.

Allgemeine Hinweise zum Auswahldirigieren

Das Auswahldirigieren erfolgt nicht öffentlich in zwei Durchgängen:

1. Durchgang: Orchesterliteratur

Aus den zusammengestellten zwei Werkgruppen ist von den Bewerbern ein Stück aus jeder Werkgruppe sowie das Pflichtstück vorzubereiten. Die Jury gibt vor Beginn eines jeden Auftritts zwei Titel bekannt, die der Bewerber mit dem Orchester erarbeiten soll. Die Jury kann verlangen, dass an dem dritten vorbereiteten Werk gearbeitet wird. Es stehen jedem Kandidaten 20 Minuten Probenzeit zur Verfügung. Die Reihenfolge der Auftritte wird vom Projektbüro des Dirigentenforums vor der Veranstaltung festgelegt.

Nach Beendigung des 1. Durchgangs entscheidet die Jury über die Zulassung der Bewerber zum 2. Durchgang. Den Ausgeschiedenen teilt sie die Gründe für die Ablehnung mit.

2. Durchgang: Begleitliteratur

Im 2. Durchgang sind die zwei Titel obligatorisch. Die Jury bestimmt, welche Titel oder Ausschnitte der Kandidat mit dem Orchester erarbeiten soll. Die Probenzeit beträgt je Kandidat 30 Minuten. Die Bewerber erhalten Gelegenheit, Absprachen mit den Solisten zu treffen.

Die Einschätzungen der künstlerischen Leistungen der Bewerber obliegen einer Jury. War oder ist ein Jury-Mitglied Lehrer eines Bewerbers, nimmt er an dessen Beurteilung nicht teil. Die Jury ist berechtigt, in den Arbeitsprozess einzugreifen oder ihn abzubrechen.

Für beide Durchgänge gilt, dass kein Bewerber vor seinem eigenen Dirigat als Zuhörer im Saal anwesend sein darf. Die Bewerber sind dazu verpflichtet und haben Gelegenheit, jeweils vor Beginn des entsprechenden Durchgangs, sich in den Orchesterstimmen über das Vorhandensein von Buchstaben, Ziffern oder Taktzahlen zu informieren.

Nach dem 2. Durchgang bestimmt die Jury diejenigen Bewerber, die als Stipendiaten in das Dirigentenforum aufgenommen werden. Den Ausgeschiedenen teilt sie die Gründe für die Ablehnung mit. Im Einzelfall kann die Jury abgelehnte Teilnehmer des 2. Durchgangs, bei denen eine entsprechende künstlerische Entwicklung prognostiziert wird, zu einer erneuten Bewerbung auffordern und sie – als Vorbereitung auf die nächste Teilnahme am Auswahldirigieren – dem Beirat zur Einladung auf einen freien Platz einer Veranstaltung vorschlagen.

Die Jury bestimmt auf der Grundlage ihrer Beurteilungen die Teilnehmer am Förderprogramm. Gegen die Entscheidung ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird jeweils nur die männliche Form verwendet, die weibliche Form ist dabei jeweils mit eingeschlossen.