Orchesterdirigenten

© Marie Liebig

Julio García Vico

Student, Robert Schumann Hochschule Düsseldorf

Julio García Vico studiert seit 2015 an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Dirigieren bei Prof. Rüdiger Bohn. Zuvor absolvierte er seinen Master für Neue Musik (Klavier) beim Ensemble Modern und war von 2012 bis 2015 Akademist beim Spanischen Nationalorchester. An der Musikhochschule Madrid studierte er von 2009 bis 2013 Klavier bei Prof. Pilar Bilbao.

Als Assistent war er 2018 für Thomas Gabrisch beim Opernstudio der Robert Schumann Hochschule („La Cenerentola“, Rossini) und 2017 für Rüdiger Bohn beim Orchester der Robert Schumann Hochschule („West Side Story“, Bernstein) tätig. Erste Auftritte als Dirigent führten ihn 2018/19 zum Collegium Musicum Aachen („Requiem“, Verdi), 2017 an die Komische Oper am Rhein in Düsseldorf („Carmen“, Bizet) und zu den Japanischen Philharmonikern Düsseldorf, deren Chefdirigent er seit 2016 ist. Als Korrepetitor bewährt er sich seit 2016 in der Gesangsklasse von Konrad Jarnot an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und ist seit 2019 am Opernstudio Niederrhein engagiert.

Julio García Vico ist seit 2016 Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Von 2014 bis 2015 wurde er von der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA) gefördert und war bis 2015 Stipendiat des Joven Orquesta Nacional de España (BBVA-Stiftung).

2019 wurde er mit dem Deutschen Dirigentenpreis und in diesem Rahmen auch mit dem Publikumspreis sowie dem Preis der Bonner Opernfreunde ausgezeichnet.

2018 wurde Julio García Vico in die Förderung des DIRIGENTENFORUMs aufgenommen. Im gleichen Jahr nahm er am Kritischen Orchester® teil, wo er die Finalrunde erreichte. Im September 2018 assistierte er Rüdiger Bohn beim European Workshop for Contemporary Music, einem Projekt des Deutschen Musikrates, in Wrocław und Warschau. 2019 übernahm er eine Assistenz für Fausto Nardi bei der Internationalen Opernakademie in Weikersheim. Bisher nahm er an Dirigierkursen von Prof. Lutz Köhler, Julia Jones und Cornelius Meister teil.

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