Orchesterdirigent*innen

© Marie Liebig

Oscar Jockel

Freiberuflicher Dirigent

Als Dirigierassistent und Dirigent arbeitete Oscar Jockel mit Orchestern wie der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Ensemble Intercontemporain, dem Verbier Festival Chamber Orchestra, dem WDR Sinfonieorchester in Köln, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Münchner Symphonikern oder dem Cyprus Symphony Orchestra.

2019 erhielt er ein Conducting Seminar Fellowship des Tanglewood Music Center mit dem Boston Symphony Orchestra und Andris Nelsons. 2021 wird er einer Einladung als Conducting Fellow der American Conducting Academy zum Aspen Music Festival folgen. Beim Internationalen Beethovenfest Bonn 2021 wird er als einer von drei Dirigenten das Bundesjugendorchester mit mehreren Aufführungen von Karlheinz Stockhausens Gruppen leiten.

Oscar Jockel gewann im Jahr 2019 den ersten Preis des Bruckner-Kompositionswettbewerbs für Orgel und wurde zudem als erster Composer in Residence am Brucknerhaus Linz für die Saison 2020/2021 ernannt.

Seine bisherigen Werke umfassen Aufträge von kammermusikalischen Besetzungen über elektronische Installation bis hin zu größeren Orchesterwerken, u.a. für die Camerata Salzburg, die Berliner Barock Solisten, das Brucknerorchester Linz oder das DIALOGE Festival der Stiftung Mozarteum.

1995 in Regensburg geboren, studierte Jockel an der Universität Mozarteum Salzburg Komposition bei Achim Bornhöft sowie Dirigieren bei Reinhard Goebel, Bruno Weil und Johannes Kalitzke sowie Komposition bei Klaus Lang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Zudem lebte und arbeitete er in Paris, wo er am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse bei Alain Altinoglu sein Dirigierstudium vertiefte.

2021 wurde Oscar Jockel in die Förderung des Dirigentenforums aufgenommen.

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