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© Jassu Hertsmann
07. Juli 2015

Hossein Pishkar zum Conductor-in-Progress beim Staatsorchester Rheinische Philharmonie gewählt

Der Stipendiat des DIRIGENTENFORUMs wird in der Saison 2015/16 dem Chefdirigenten Daniel Raiskin assistieren und eigene Projekte mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie leiten.

Bereits zum achten Mal vergab das DIRIGENTENFORUM des Deutschen Musikrates in Zusammenarbeit mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz eine Assistenzdirigentenstelle an einen talentierten Nachwuchsdirigenten. Nach einem Auswahldirigat am vergangenen Freitag entschieden sich die Orchestermusiker gemeinsam mit dem Chefdirigenten Daniel Raiskin für Hossein Pishkar. Als Assistent von Daniel Raiskin wird der 26-jährige Iraner in der kommenden Spielzeit das Orchester begleiten und erhält somit die Möglichkeit, sein zukünftiges Arbeitsfeld intensiv kennen zu lernen. Darüber hinaus wird er mehrere Projekte mit dem Staatsorchester leiten, darunter „Des Kaisers Nachtigall“ von Theo Loevendie, Bedřich Smetanas „Die Moldau“ sowie „Die Bremer Stadtmusikanten“ von Gisbert Näther.

In der Vergangenheit hatten u.a. Kristiina Poska (Kapellmeisterin an der Komischen Oper Berlin und Preisträgerin des Deutschen Dirigentenpreises 2013), Francesco Angelico (Chefdirigent des Tiroler Landestheater und Symphonieorchesters Innsbruck und Preisträger des Deutschen Dirigentenpreises 2011) und Alexander Merzyn (des. 1. Kapellmeister am Theater Coburg) die Stelle des Conductor-in-Progress inne.

Hossein Pishkar wurde im Frühjahr 2015 in die Förderung des DIRIGENTENFORUMs aufgenommen. Er absolvierte ein Kompositionsstudium in Teheran und studiert seit 2012 an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Orchesterleitung bei Prof. Rüdiger Bohn. Im Rahmen seiner Ausbildung konzertierte er bereits mit den Bergischen Symphonikern, der Rumänischen Staatsphilharmonie Satu Mare und dem Hochschulorchester der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Im Iran gastierte er u.a. beim Teheraner Jugendorchester und beim Orchester der Teheraner Musikschule. Er war aktiver Teilnehmer an der 13. INTERAKTION-Dirigentenwerkstatt des Kritischen Orchesters. Seit 2014 ist er Chefdirigent des Concerto Langenfeld. Darüber hinaus konzertiert er regelmäßig als Tar-Spieler mit einem traditionell-iranischen Musikprogramm.