Presse

© Jassu Hertsmann
07. September 2021

Kartenvorverkauf für Deutschen Dirigentenpreis startet

Internationale Nachwuchs-Dirigentinnen und -Dirigenten präsentieren sich am 23.10.2021 im Finalkonzert in der Kölner Philharmonie

Bonn, 07.09.2021: Der Deutsche Dirigentenpreis, der internationale Wettbewerb für Konzert- und Operndirigat, wird am 23. Oktober in der Kölner Philharmonie verliehen. Karten für das vom WDR 3 live übertragene Finalkonzert mit dem WDR Sinfonieorchester, dem Gürzenich-Orchester, Sängerinnen und Sängern des Ensembles und des Internationalen Opernstudios der Oper Köln, bei dem auch ein Publikumspreis vergeben wird, sind unter koelner-philharmonie.de erhältlich.

Mit seinen Preisgeldern und umfangreichen Fördermaßnahmen gilt der Deutsche Dirigentenpreis des Forum Dirigieren, ehemals Dirigentenforum, als eine der höchstdotierten Auszeichnungen für jungen Dirigentinnen und Dirigenten in Europa. Aus ursprünglich 274 Bewerbungen konnten sich in diesem Jahr zwölf internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Finalrunden qualifizieren, drei von ihnen werden sich in einem Konzert am 23. Oktober in der Kölner Philharmonie der Öffentlichkeit präsentieren.

Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Wettbewerbsrunden zwischen dem 18. und 23. Oktober in Köln gehören: Hangyul Chung (Südkorea), Martijn Dendievel (Belgien), Barbara Dragan (Polen), Valentin Egel (Deutschland), Aivis Greters (Lettland), Oren Gross-Thaler (Israel), Paul Marsovszky (Deutschland), Abner Padrino (Venezuela), Yifan Sun (China), José Ángel Salazar Marín (Venezuela), Gabriel Venzago (Deutschland) und Hankyeol Yoon (Südkorea). Der Deutsche Dirigentenpreis ist ein vom Deutschen Musikrat in Partnerschaft mit der Kölner Philharmonie, der Oper Köln, dem Gürzenich-Orchester Köln und dem WDR Sinfonieorchester ausgetragener internationaler Wettbewerb für junge Dirigentinnen und Dirigenten, der gleichermaßen die Gattungen Oper und Konzert im Repertoire vertritt. Mitglieder der Jury 2021 sind: Markus Stenz (Vorsitzender der Jury, Dirigent), Marc Albrecht (Dirigent), John Carewe (Dirigent), Martin Griebl (Solo-Trompeter, WDR Sinfonieorchester), Torsten Janicke (1. Kapellmeister, Gürzenich-Orchester Köln), Louwrens Langevoort (Intendant der Kölner Philharmonie, Geschäftsführer der KölnMusik GmbH), Cristian Mǎcelaru (Chefdirigent des WDR Sinfonieorchesters), Dr. Birgit Meyer (Intendantin der Oper Köln), Nora Pötter-Grabko (Geschäftsführerin der Künstleragentur Dr. Raab & Dr. Böhm), Kristiina Poska (Dirigentin) und Lucas Singer (Bass, Oper Köln).

Weitere Informationen:

Deutscher Dirigentenpreis Der Deutsche Dirigentenpreis (DDP) ist ein vom Deutschen Musikrat in Partnerschaft mit der Kölner Philharmonie, der Oper Köln, dem Gürzenich-Orchester Köln und dem WDR Sinfonieorchester ausgetragener internationaler Wettbewerb für junge Dirigent*innen. Die renommierte Auszeichnung wurde erstmalig 1995 als „Preis des Dirigentenforums“ und ab 2006 als „Deutscher Dirigentenpreis“ an herausragende Stipendiat*innen des Dirigentenforums verliehen. 2017 wurde der Wettbewerb zum ersten Mal international unter großer medialer Aufmerksamkeit ausgetragen. Seitdem wird der Deutsche Dirigentenpreis medial durch den Westdeutschen Rundfunk – WDR 3 als Kulturpartner begleitet. Der Deutsche Dirigentenpreis berücksichtigt gleichermaßen die Gattungen Oper und Konzert im Repertoire und fordert so das genreübergreifende Können der Kandidat*innen. Ihnen stehen zwei hervorragende Orchester, ein exzellentes Sängerensemble und ein erstklassiger Konzertsaal während des Wettbewerbs zur Verfügung. Mit seinen Preisgeldern und weiteren Fördermaßnahmen gilt der DDP als eine der höchstdotierten Auszeichnungen für Dirigent*innen in Europa.

Forum Dirigieren Das Forum Dirigieren (ehemals: Dirigentenforum) ist das Förderprogramm des Deutschen Musikrates für den dirigentischen Spitzennachwuchs in Deutschland. In den Sparten Orchester- und Chordirigieren werden durch Meisterkurse junge Talente gefördert und die künstlerische Begegnung der jungen Dirigentengeneration mit renommierten Dirigentenpersönlichkeiten ermöglicht. Die Stipendiaten des Dirigentenforums durchlaufen ein umfangreiches Arbeitsprogramm mit professionellen Orchestern und Chören. Die Vermittlung von Assistenzen, Förderkonzerten, Preisen und Stipendien ist weiterer Bestandteil der Förderung. Das Dirigentenforum richtet außerdem den Deutschen Dirigentenpreis in Köln und den Deutschen Chordirigentenpreis in Berlin aus.

Deutscher Musikrat Der Deutsche Musikrat (DMR) engagiert sich für die Interessen von 15 Millionen musizierenden Menschen in Deutschland und ist weltweit der größte nationale Dachverband der Musikkultur. Er repräsentiert rund 100 Organisationen und Dachverbände des professionellen Musiklebens und des Amateurmusizierens sowie die 16 Landesmusikräte. Der Deutscher Musikrat e.V. in Berlin setzt mit seiner musikpolitischen Arbeit als zivilgesellschaftlicher Akteur Impulse für ein lebendiges Musikleben und ist steter Dialogpartner für den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung. Die Deutscher Musikrat gGmbH in Bonn organisiert als Träger die dreizehn langfristigen Förderprojekte des DMR: Ensembles: Bundesjugendorchester, Bundesjugendchor, Bundesjazzorchester; Wettbewerbe: “Jugend musiziert“, Jugend jazzt, Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Orchesterwettbewerb, Deutscher Chorwettbewerb; Förderung: Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb, Forum Dirigieren, Podium Gegenwart, PopCamp und Service: Deutsches Musikinformationszentrum (miz). Der Deutsche Musikrat setzt außerdem vier temporäre Förderprogramme der Beauftragten für Kultur und Medien (BKM) um. Dies sind das Förderprogramm Landmusik sowie „NEUSTART KULTUR – Digitalisierung Musikfachhandel", „NEUSTART KULTUR – Stipendien Programm Klassik" und „NEUSTART KULTUR – Freie Musikensembles“. Der DMR wurde 1953 gegründet und ist die größte Bürgerbewegung im Kulturbereich. Als Mitglied der UNESCO hat er sich in seinem Handeln der Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verpflichtet und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Preisträger 2019 Julio Garcia Vico. (c) Thomas Kost